wir gondeln

Veröffentlicht: 4. Juni 2013 in Allgemein
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wie man in den letzten Tagen in der Zeitung lesen durfte taucht in Graz wieder die Gondelidee auf 😉

Die Geschichte dahinter:
2010 taucht diese Idee das erste mal auf – da wird von 60Millionen für 18km gesprochen – die Idee selbst stammt aus dem letzten Jahrtausend und hat 2010 schon für Gegenwind gesorgt.

2012 ist die Idee wieder aufgetaucht – jetzt wird schon von 90Millionen für 6,2km gesprochen

Alle Jahre wieder ist wohl das Motto – jetzt ist diese Idee wiedergefunden worden – oder wie in der Politik auch eine häufig verwendete Taktik -ein gutes Ablenkungsmanöver. Jetzt spricht man schon von 93Millionen für das Projekt – die gleichen 6,2km

Preisentwicklung_Gondel

wenn man sich die Kosten die genannt werden über die letzten Jahre ansieht – sieht man eines – entweder hat das noch keiner genau durchgerechnet – oder sie steigen von Jahr zu Jahr – als Vergleichzahl kann man vl. auch die Kosten für die Verlängerung des 6ers nehmen – das hat damals ca 12mio euro/km gekostet.

Finanzierbarkeit:

bei der aktuellen Budgetsituation in Graz – alles wird teurer – die öffentlichen Verkehrsmittel, die Parkgebühren werden angehoben und an anderen Stellen fehlt es – in Andritz und St.Peter ist LAND unter und die Menschen müssen mit einer untragbaren Hochwassersituation leben – versunkene Autos, überschwemmte Wohnungen – und keine Hilfe vorhanden – und wie man es zu Zeit leider in ganz Österreich sieht – die Hochwassergefahr ist ständig wachsend und hier müsste Graz vorbeugen – endlich einmal.
Wir verbauen viele Grünflächen in Graz und versiegeln dadurch den Boden – das Wasser sucht sich seinen Weg – und findet ihn – leider aber nicht durch ein Abwassersystem welches diese Probleme langfristig von den Bürgern wegbringt sondern das Wasser kommt durch die Straßen und nutzt Tiefgaragen als Rückhaltebecken. Graz ist wie ein Badezimmer – fast schon „vollverfliest“ aber es sind keine Abflüsse da.

Meiner Meinung nach sollte man dieses Geld besser in den Hochwasserschutz investieren – hier entstehen jedes Jahr Schäden für die Bevölkerung und die Stadt.

Und wenn es um öffentlichen Verkehr geht – ja da bin ich der Meinung, dass hier dringend auch etwas getan werden muss. Es kann nicht sein, dass es Großprojekte gibt wo 100derte Wohneinheiten gebaut werden aber so gut wie keine öffentliche Anbindung vorhanden ist – und auch nicht in Zukunft vorhanden sein wird. Reininghaus, smartcity, greencity um nur ein paar zu erwähnen. Man sollte solche Projekte nur mehr genehmigen wenn auch die öffentliche Anbindung gebaut wird – wie in anderen Städten – z.B. Stadtteil Vabaun in Freiburg ein 38 Hektar großes Gebiet mit 5000 Bewohnern das bereits 2006 mit der Stadtbahn erschlossen wurde  – fast Autofrei – oder die „Seestadt“ in Wien die 2013 durch die U-Bahn-Linie U2 erschlossen wird – die Wohnungen dann im kommenden Jahr bezogen werden.

Wenn dann in Graz „Investoren“ einspringen und solche Projekte finanzieren ist immer die Frage auch die Haftung – die Stadt Graz wird dann wohl als Stadt die Haftung übernehmen – und sich die Leistung über Jahre „zurückmieten“ – ja so wie es viele Menschen machen – ich kann mir zwar keinen Porsche leisten – dann lease ich ihn eben ….. gehört mir nicht …. ich nutze ihn nur ….. und leisten könnte ich ihn mir auch nicht

all in all: ich bin der Meinung wir brauchen keine Gondelbahn für Graz – Graz anders denken – zuerst einmal die aktuellen „Baustellen“ in Graz angehen – dann kommt die U-Bahn, Gondel-Bahn, Magnetschwebebahn, Mur-Luftkissenboot usw.

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