Leitlinien Entwicklung für Bürgerbeteiligung in Graz

Veröffentlicht: 18. Juni 2013 in Allgemein
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am Freitag den 14.Juni hat das Referat für Bürgerbeteiligung einen Tagung gemacht zum Thema „Wie soll Bürgerbeteiligung in Graz künftig ablaufen“. Im Rahmen der Tagung wurden die Ergebnisse der bisherigen Arbeit vorgestellt, es gab einen Vortrag von Heidelberg die im Bereich Bürgerbeteiligung uns ein paar Schritte voraus sind und es gab diverse Workshops im Rahmen der Tagung.

Für mich persönlich war der Vortrag und die Erfahrungen die Herr Zimmermann von der Koordinierungsstelle für Bürgerbeteiligung aus Heidelberg gebracht sehr interessant. Was lief gut und was könnte man noch besser machen.

Heidelberg_BB_wieviel

 

81% der Deutschen wünschen sich mehr Bürgerbeteiligung und ich bin überzeugt, dass es in Österreich nicht anders ist – Wichtig es das der Prozess und die Möglichkeiten klar dargestellt werden.

In Heidelberg gibt es eine Vorhabensliste  dort werden alle geplanten Projekte der Stadt vorgestellt und auch klar dargestellt ob Bürgerbeteiligung geplant ist oder nicht. Sollte sie nicht von Haus aus geplant sein gibt es auch die Möglichkeit, das Bürger selbst einen Bürgerbeteiligungsprozess „anstarten“.

Heidelberg_BB_wie

 

Ab 1000 Unterschriften ist man dabei – die Empfehlung aus Heidelberg – das kann in Graz ruhig weniger sein- bei ihnen hat sie sowas wie eine neue Art und Weise mit Bürgerbeteiligung umzugehen etabliert.
Alle Abteilungen der Stadt sind bemüht die Bürger so gut wie möglich einzubinden – so hat es sich ergeben, dass die Bürger selbst bisher noch nicht einmal versucht haben einen Prozess selbst zu starten – da anscheinend von der Stadt und der Verwaltung bereits genug angeboten wird.

Sinkt das Bedürfnis für Bürgerbeteiligung wenn das Angebot dafür vorhanden ist? Ich glaube nicht!

Bei den zwei Workshops bei denen ich war ging es um die Phasenplanung – also von der Vorhabensliste über die Bürgerbeteiligung bis zur Umsetzung – im zweiten Workshop ging es dann um die Definition eines „Großprojekts“ wo ich der Meinung bin es sollte Projekte geben wo „automatisch“ ein Bürgerbeteiligungsprozess angestartet werden soll (z.B. Murkraftwerk, Raininghaus, Stadtteilentwicklung, Gebiete mit hohen Interesse ….)

Was gefällt mir an dieser Leitlinien-Entwicklung gut? Das jeder Bürger sich hier einbringen kann – jede Idee wird gehört und diskutiert – auch die Politik war vertreten – nur eine Partei war nicht vor Ort oder hat sich gut versteckt 😉

all in all: Eine tolle Chance für Graz vorallem im Bereich digitaler Beteiligung – hier ist Heidelberg noch etwas hinten!

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